// Weißkohl

Manchmal macht man Fehler. Manchmal kleine und manchmal größere.
Ich habe beim Kauf von 4,46 kg Weißkohl (für 22 cent das Kilo) nicht bedacht,
dass das ganz schön viel Kohl für eine Person ist.
Natürlich könnte man Kohlrouladen kochen. Das ist mir allerdings zu stressig gewesen.
Von daher gab es bisher ganz viel Kohl aus der Pfanne und als Backofengemüse.

 

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Ich weiß nicht wie man das Gericht tatsächlich nennt oder zubereitet, aber es war eines meiner liebsten Gerichte als Kind: die übrig gebliebenen gebratenen Schnipsel Kohl zu den Kohlrouladen.

Ich nehme meistens ca 3-5 Blätter von Weißkohl, 1-2 Ziebeln (je nach Größe), Pilze wie zB frische Champignons
und (optional) Knoblauch, sowie etwas Ingwer, falls noch Reste weg müssen (zB etwas Mais) kommen die auch mit hinein.
Das ganze wird in der Pfanne mit ausreichend Öl scharf angebraten und anschließend bei etwas niedrigerer Hitze weiter gegart. Hier entscheidet das Augenmaß und der persönliche Geschmack über die Dauer.
Nun wird nach belieben Gewürzt – bei mir ist das Paprika evtl etwas Rosmarin etc
(Pfeffer lasse ich weg, wenn bereits Ingwer drinnen ist)
Das ganze kann man nun mit Sojasoße und Soja cuisine (oder einer anderen Soße) ablöschen oder man verzichtet darauf und genießt das Zeug pur.
Dazu schmeckt zB Schnitzel ganz gut oder, wenn einem das zu aufwändig/teuer ist eignet sich auch in viel Öl gebratener Tofu.
Ich habe die Scheiben jeweils 2-3 Minuten pro Seite gebraten und anschließend auf Küchenpapier etwas trocknen lassen.
Aussen knusprig und innen ganz zart.

Den ganzen Kohl habe ich leider nicht geschafft; 300g habe ich am Ende entsorgt, da er anfing zu schimmeln.

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