// Löwenzahnpesto – Gesundes Pesto selbstgemacht!

loewenzahnpesto_01Alle Welt sammelt fleißig Löwenzahnblüten für Honig. Ich lasse die Blüten lieber denen, die sie eher brauchen, den Insekten und sammle lieber nur die Löwenzahnblätter. Warum? Weil man daraus ein super leckeres Pesto machen kann. Und damit ihr es auch probieren könnt gibt’s auch ein Rezept für euch.

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Aber zuerst, warum eigentlich Löwenzahnblätter? Aus Bärlauch kann man doch auch Pesto machen. Das stimmt natürlich, allerdings wächst er nicht überall felderweise und er steht auch auf der roten Liste. Eine gute Alternative ist daher Löwenzahnblätter als Pesto Grundlage zu verwenden. Löwenzahn ist eine Nährstoffreiche Pflanze und kommt fast überall und in großen Mengen vor. Da die Pflanze sehr robust ist, kann man auch ruhig etwas mehr ernten.

Löwenzahn enthält viele Nährstoffe, daher kann man diese Pflanze gut in den Speiseplan einbauen. Neben verschiedenen B Vitaminen, enthält die Pflanze auch Kalzium, Folsäure und Vitamin E. Die Vitalstoffe Taraxacin und Inulin sind in der Pflanze enthalten und helfen der Verdauung. Besonders das Taraxacin, der Bitterstoff der Pflanze, unterstützt im Verdauungstrakt und gilt in der Naturheilkunde als sehr wirksam. Aber Vorsicht: In zu hohen Mengen kann Löwenzahn auch abführend wirken. Übertreibt es daher am Anfang nicht! 😉

Ich habe für 2 Gläser Pesto ca 100gr. Löwenzahn gesammelt. Das sollte für euch ein guter Richtwert sein für den Anfang. Nehmt vor allem junge Blätter, diese sind noch nicht so bitter. Falls ihr es jedoch etwas herber mögt, könnt ihr auch gerne größere Blätter hinzunehmen.

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Ihr braucht also:

  • 100gr Löwenzahnblätter
  • 4-8EL Hefeflocken
  • 2-3 EL Pinienkerne
  • Öl (Menge nach Belieben)
  • 1TL Salz

Zubereitung:

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gebt alle Blätter in ein Gefäß und fügt etwas Öl hinzu, danach könnt ihr einmal pürieren. Meist lässt sich nicht alles auf einmal pürieren, daher gebt immer etwas neues Öl dazu, bis ihr eine gleichmäßige Paste habt. Nun könnt ihr die Hefeflocken, Pinienkerne und etwas Salz dazu geben und nochmal ordentlich durchmixen.

Ein kleiner Tipp, eingelegter Tofu nach Feta-Art mit reingemischt gibt dem ganzen noch eine würzigere Note.

Nun könnt ihr euer Pesto in Gläser abfüllen und bedeckt die Oberfläche noch einmal mit Öl, dann hält sich euer Pesto länger im Kühlschrank. Pesto schmeckt übrigens nicht nur zu Nudelgerichten gut, sondern eignet sich übrigens auch gut als Brotaufstrich oder für Pizza. Oder wie wäre es alternativ mal mit Löwenzahnsalat?

basilikum

 

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