// Tofu schmeckt nicht! Oder doch? Teil 2

IMG_1689[1]Tofu ist ja toll, aber eine Schnitzelform bekommt man darauf leider nur schwerlich und die Konsistenz ist auch nicht vergleichbar. Zum Glück gibt es dafür eine Lösung. Nämlich in Form von trockenem texturierten Sojaprodukten. Um diese wird sich dieser Eintrag drehen, natürlich auch wieder mit Rezepten. Teil 1 findet ihr hier.

Trockensoja.
Trockensoja verhält sich ein bisschen anders als der Tofublock. Es kommt einem, wie der Name schon sagt, als Trockenprodukt ins Haus. Es ist für gewöhnlich ziemlich hart und muss vorher auf jeden Fall gekocht werden um seine texturierte Struktur voll zur Geltung zu bringen.

Je nachdem, um was es sich später handeln soll, kann man in gut sortierten Läden bereits jetzt verschiedene Trockenprodukte kaufen. Sojagranulat für Hackfleisch oder kleine Sojaschnitzel bekommt man schon bei dm (via Alnatura), Edeka oder Rewe. Für Schnitzel oder Big Steaks muss man eher in Bioläden oder im Internet gucken, grade Online kann man größere Mengen sehr günstig kaufen. Und wenn man einmal alles zubereitet hat, kann man es auch auf Vorrat einfrieren, falls man nicht jedes Steak einzeln kochen und zubereiten will.

IMG_1691[1]


Nun ist es wie gesagt wichtig die Produkte einmal zu kochen, dies macht sie weich und oft verschwindet dadurch auch ein gewisser Sojaeigengeschmack, der manche Leute stört. Wie lange man kochen muss hängt von der Größe ab. So sind unsere Erfahrungen:

  • Schnetzel: max. 20 min
  • Nuggets: etwa 25-30 min
  • Steaks: 30-40 min

Danach gilt auch für diese Produkte: Einmal kräftig drücken, bitte!

Dies erleichtern ein späteres marinieren, zum Beispiel für eine Steak ähnliche Verwendung auf dem Grill. Schnetzel kommen nach dem ausdrücken in die Soße, in der sie später serviert werden.
Man kann die Big Steaks auch panieren und als Schnitz
el in die Pfanne oder Fritteuse tun, dafür ist ein ausdrücken nicht zwingend erforderlich.
Hier findet ihr ein paar Möglichkeiten, wie man Trockensoja verwenden kann.

In der Pfanne sollte man auch das Granulat nochmal bearbeiten. Ich habe gute Erfahrungen in der Zubereitung mit dem Wasserkocher gemacht, man gibt eine Menge trockenes Granulat in eine Schüssel und gibt kochendes Wasser drüber. Das Granulat saugt sich damit voll und ist schnell wieder einsatzbereit. Wichtig ist, lieber erst weniger Wasser zu nehmen, mehr geht immer. Man kann auch etwas Brühepulver darunter mischen bevor man das Wasser drauf gießt, so nimmt das Granulat schon eine erste Würze an.
Danach unbedingt noch in der Pfanne anbraten und eventuelle noch nach würzen. Nun kann es in Soßen, als Bolognese, gemischt oder wie hier, als Füllung weiter verwendet werden.

 

Nun wünschen wir euch viel Spaß beim Kochen mit Sojaprodukten 🙂

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